Überbrückungshilfe während eines Unterhaltsverfahrens

Mütter von Kindern, deren Unterhaltsanspruch noch nicht geklärt ist, können Überbrückungshilfe beanspruchen. Die zu erwartenden Kinderalimente können bis maximal 940 Franken pro Monat und Kind bevorschusst werden.

Voraussetzung zur Beantragung einer Überbrückungshilfe ist eine beim Gericht eingereichte Klageschrift, die einen bezifferten Unterhaltsbeitrag in Franken ausweist. Eine Überbrückungshilfe wird nur gewährt, wenn die Eltern nicht im gleichen Haushalt wohnen. Gemäss Kinder- und Jugendhilfegesetz und Verordnung über die Alimentenhilfe bestehen Einkommens- und Vermögensgrenzen.

Antrag stellen

In einem ersten Schritt wird durch eine Alimentenhilfestelle überprüft, ob ein Anspruch auf Überbrückungshilfe besteht. Falls ja, kann anschliessend ein Antrag bei der Wohnsitzgemeinde eingereicht werden. Sobald ein positiver Entscheid vorliegt, werden die zugesprochenen Beträge regelmässig überwiesen.