Aufsicht über die Kitas bei Zuständigkeit des Amtes für Jugend und Berufsberatung

Ordentliche Aufsicht

Alle zwei Jahre überprüft die für die Aufsicht zuständige Fachperson im Rahmen eines Besuchs vor Ort und eines Gesprächs mit der Trägerschaft sowie der Kitaleitung, ob die gesetzlichen Vorgaben weiterhin eingehalten werden. Dazu gehören unter anderem die Kontrolle der Belegungslisten und Personalangaben sowie die Einschätzung des pädagogischen Alltags und der Befindlichkeit der Kinder.
Das Überprüfungsergebnis wird in einem Abklärungsbericht festgehalten.
Die Kita erhält in Folge ein Bestätigungsschreiben oder, im Falle von Auflagen, eine Verfügung.

Alle vier Jahre fällt die Aufsicht mit der Bewilligungserneuerung zusammen.

Ausserordentliche Abklärung

Erhält die Tagesfamilien- und Krippenaufsicht des Amtes für Jugend und Berufsberatung Hinweise auf mögliche Missstände in einer Kita, klärt sie diese umgehend ab. Sollte diese Abklärung Mängel in der Kita ergeben, werden mittels Verfügung Auflagen zu deren Beseitigung angeordnet, die von der Trägerschaft innert einer festgelegten Frist zu erfüllen sind. Wenn diese Massnahmen erfolgslos geblieben sind oder von vornherein ungenügend erscheinen, kann der Kita die Betriebsbewilligung entzogen werden.

Ausserordentliche Abklärungen werden zudem vorgenommen, wenn der Verdacht besteht, dass ein Angebot als Kita bewilligungspflichtig ist, ohne dass eine entsprechende Bewilligung ausgestellt wurde.