Bewilligungsverfahren für den Betrieb einer Kita (Krippe oder Hort) bei Zuständigkeit des Amtes für Jugend und Berufsberatung

Bewilligungspflichtig sind alle Kitas, die mehr als 5 Plätze anbieten und regelmässig während mindestens fünf halben Tagen oder mindestens 20 Stunden pro Woche geöffnet sind. Von der Bewilligungspflicht ausgenommen sind die von den Schul- oder Einheitsgemeinden geführten Kinderhorte.

Im Bereich der Bewilligung und Aufsicht von Kitas sind die folgenden rechtlichen Grundlagen relevant:

Wer eine Kita eröffnen will, reicht der Tagesfamilien- und Krippenaufsicht des Amtes für Jugend und Berufsberatung mindestens drei Monate vor der geplanten Eröffnung die erforderlichen Unterlagen zur Prüfung des Gesuchs ein.

Wenn diese vollständig sind, wird ein Besichtigungstermin vor Ort vereinbart.
Kommt die abklärende Stelle zum Schluss, dass sämtliche Voraussetzungen erfüllt sind, wird die Betriebsbewilligung für vier Jahre erteilt. In Ausnahmefällen kann die Bewilligung unter Bedingungen erteilt oder mit Auflagen verbunden werden.
Spätestens drei Monate vor Ablauf der Bewilligungsdauer muss ein Gesuch um Bewilligungserneuerung eingereicht werden.

Bewilligungsanpassung

Ändern sich die Rahmenbedingungen, für welche die Betriebsbewilligung erteilt wurde (z.B. Platzerweiterung, Standortwechsel), muss die Trägerschaft ein Gesuch um Bewilligungsanpassung stellen. Dafür muss sie der Tagesfamilien- und Krippenaufsicht des Amtes für Jugend und Berufsberatung die nötigen Unterlagen einreichen, welche darlegen, dass die Richtlinien weiterhin eingehalten werden. Zusätzlich findet eine Besichtigung vor Ort durch die Tagesfamilien- und Krippenaufsicht des AJB statt.