Dienstleistungen für Gemeinden

Die kantonalen Regionalstellen Schulsozialarbeit unterstützen Gemeinden dabei, Schulsozialarbeit aufzubauen und/oder im Regelbetrieb zu führen. Gegen kostendeckende Beiträge werden die Gemeinden auf der Grundlage von kantonalen Empfehlungen und Umsetzungshilfen begleitet. Ein eigens für die Schulsozialarbeit entwickeltes modulares Dienstleistungsangebot bietet den Gemeinden die Möglichkeit, bedarfsgerechte schulsozialarbeiterische Leistungen zu bestellen und zu erbringen.

Gesetzliche Grundlagen der Schulsozialarbeit

  1. Schulsozialarbeit ist ein Jugendhilfeangebot (gemäss §1).
  2. Die Gemeinden sorgen für ein bedarfsgerechtes Angebot an Schulsozialarbeit (§19, lit.1).
  3. Die Gemeinden können die Führung der Schulsozialarbeit gegen kostendeckende Beiträge der zuständigen Jugendhilfestelle übertragen. Sie schliessen dazu mit dem Kanton Leistungsvereinbarungen ab (gemäss §19 lit. 2).
  4. Die Bildungsdirektion plant, koordiniert und leistet fachliche und organisatorische Unterstützung, erlässt fachliche Mindestanforderungen und legt die Ausbildungsanforderungen fest (gemäss §14).
  5. Die Regionalstellen Schulsozialarbeit beraten die Gemeinden und können gegen kostendeckende Beiträge Aufträge von Gemeinden übernehmen (gemäss § 17).
  6. Bedarfsgerechte Angebote an Schulsozialarbeit stehen spätestens drei Jahre nach Inkrafttreten des Gesetzes zur Verfügung (gemäss §44, lit. 2).

Dienstleistungen im Aufbau und im Betrieb von Schulsozialarbeit

A-Module: Führung SSA:

  • A-1 Führung und Erbringung SSA im Auftrag der Gemeinden, mit kantonaler Anstellung der Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter
  • A-2 Führung von kommunal angestellten Schulsozialarbeiter und Schulsozialarbeiterinnen

B-Module: Beratung und Begleitung SSA

  • B-1 Aufbaubegleitung
  • B-2 Konzeptüberarbeitung
  • B-3 Fachliche Begleitung der Schulsozialarbeit in der Gemeinde
  • B-4 Vernetzung und Fachaustausch SSA
  • B-5 div. Support auf Nachfrage der Gemeinde