Auslandschweizerinnen & Auslandschweizer

Im Ausland wohnhafte Bürgerinnen und Bürger des Kantons Zürich können unterstützt werden, wenn sie sich an staatlichen Mittelschulen, universitären Hochschulen oder Fachhochschulen im Wohnsitzstaat ausbilden lassen. Es kann höchstens die Hälfte des Schulgeldes als Ausbildungsbeitrag ausbezahlt werden.

Ausgenommen sind im EU-/EFTA-Raum lebende Personen in Ausbildung, denn innerhalb des EU-/EFTA-Raumes gilt das Freizügigkeitsabkommen zwischen der Schweiz, der EG und ihren Mitgliedstaaten (FZA, SR 142.112.681). Sie haben deshalb den Anspruch auf Ausbildungsbeiträge im jeweiligen Wohnsitzland der Eltern gelten zu machen. Massgebend ist das Ausbildungsbeitragsrecht des Wohnsitzlandes.

Verwaltungsverfügungen dürfen gemäss § 6 b des Verwaltungsrechtspflegegesetzes (VRG) nicht ins Ausland zugestellt werden. Deshalb ist entweder eine Zustelladresse oder eine bevollmächtigte Vertretung in der Schweiz anzugeben.