Mitwirkungs- & Meldepflichten

Einreichen der vollständigen Unterlagen

Eine Berechnung und der Entscheid sind nur möglich, wenn die für die Beurteilung notwendigen Unterlagen vollständig eingereicht sind. Andernfalls kann auf ein Gesuch nicht eingetreten werden.

Ist ein Beitrag unter Vorbehalt der Erfüllung von Auflagen zugesprochen worden, verfällt die Rate, wenn die Unterlagen nicht im Ausbildungsjahr eingereicht werden oder wenn kein begründetes Fristerstreckungsgesuch eingereicht wird.

Gesuchstellende Personen reichen nach jeder Bemessungsperiode eine Abrechnung der eigenen Einkünfte und derjenigen der Ehepartnerin oder des Ehepartners sowie die definitive Steuereinschätzung der Eltern ein. Nach der letzten Bemessungsperiode muss ausserdem eine Kopie des Abschlusszeugnisses oder der Abbruchbestätigung vorgelegt werden.

Abbruch der Ausbildung, Wohnortwechsel, Heirat

Ein Abbruch oder ein vorzeitiger Abschluss der Ausbildung sowie sonstige Änderungen in den anspruchsbegründenden Tatsachen, insbesondere spätere Einschätzungsentscheide der Steuerbehörden und Rentenverfügungen, sind unaufgefordert und unverzüglich zu melden oder nachzureichen.

Adressänderungen sind innert Monatsfrist zu melden. Bei Wohnsitz im Ausland ist eine Zustelladresse in der Schweiz anzugeben.

Falsche oder unvollständige Angaben, missbräuchliche Verwendung

Bei falschen oder unvollständigen Angaben, missbräuchlicher Verwendung von Beiträgen oder Verletzung der Meldepflicht können weitere Beiträge verweigert werden. Die Rückforderung von Leistungen, auf die kein Anspruch bestand, sowie die strafrechtliche Verfolgung bei falschen oder unvollständigen Angaben bleiben vorbehalten.